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Konzert in der Kammer
Sonntag, 19.09.2010, 17 Uhr
Saal der Handwerkskammer, Braunschweiger Str. 54

Arca-Trio
Byol Kang, Violine
Anna Klie, Flöte
Petra Wallach, Cembalo
Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler

„Le roi danse“
Jean-Marie Leclair
Triosonate g-Moll op. 8 aus „Deuxième Récréation de Musique“ (1737)
Johann Sebastian Bach
Aus: Partita Nr. 2 d-Moll BWV 1004
Jean-Philippe Rameau
Aus: „Pièces de clavecin en concert“: Cinquième Concert d-Moll
N.N.
Preisträgerwerk des DMW Komposition 2010 für Cembalo solo
Jean Françaix
Suite für Flöte solo
Bohuslav Martinú
Promenades für Flöte, Violine und Cembalo H 274

Der König tanzt – Le roi danse: Es liegt auf der Hand, dass sich die drei Künstlerinnen der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler von dem gleichnamigen Film(titel) des Regisseurs Gérard Corbiau aus dem Jahr 2000 zur Namensgebung ihres Programms haben inspirieren lassen. Die beiden Namen Leclair und Rameau sind eng verbunden mit dem französischen König Ludwig XV. Der eine war 5 Jahre Musiker am Hofe und gab zahlreiche „Concert Spirituel“, der andere leitete mindestens 12 Jahre das Privatorchesters seines Gönners, der Rameau und Familie in seinem Palast in der rue de Richelieu wohnen ließ.
Wussten Sie, dass der französische Komponist Jean Françaix auch einige Opern und sogar Filmmusik für zehn Filme schuf? Seine Musik zeichnet sich durch Eleganz, Erfindungsreichtum und rhythmische Raffinesse aus. Nach eigener Aussage war er stets bestrebt, „musique pour faire plaisir (Musik, die Freude macht)“ zu komponieren.
Auch Martinu, ein tschechischer Komponist der Moderne lebte von 1923 bis 1940, als sich der Einmarsch der deutschen Truppen abzeichnete, in Paris. Auffällig ist in seinem Werk der stets enge Bezug zur tschechischen Volksmusik, der es oft sehr „musikantisch“ erscheinen lässt. Seine Kompositionen sind häufig sehr vital und tänzerisch. Besonders differenziert ist Martinus Rhythmik, die stets eine sehr reizvolle Spannung zwischen regelmäßigen und unregelmäßigen Elementen aufweist. Die Harmonik ist eher traditionell, hat aber eine sehr eigene Ausprägung. So entstehen ganz neue Zusammenhänge und Klangfarben, die uns das Arca-Trio genauso spannend wie musikantisch präsentieren möchte.

Preise: EUR 9,-/8,-/5,-

Tickets

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Konzert in der Kammer
Sonntag, 14.11.2010, 17 Uhr
Saal der Handwerkskammer, Braunschweiger Str. 54

Duo Staemmler
Peter-Philipp Staemmler, Violoncello
Hansjacob Staemmler, Klavier
Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler

Claude Debussy
Sonate d-Moll (1915)
Frédéric Chopin
Sonate g-Moll op. 65
Ludwig van Beethoven
Sonate C-Dur op. 102 Nr. 1
Ludwig van Beethoven
Sonate D-Dur op. 102 Nr. 2

Viele der Werke in der Besetzung Cello-Klavier gehören wohl zum Schönsten und Besten, was jemals geschrieben wurde. Eine Besetzung, die durch ihre musikalische Flexibilität begeistert, die von ihren Klangfarben, ihren dynamischen, harmonischen Möglichkeiten alles bietet und der an Expression kaum Grenzen gesetzt sind. Die Brüder Peter-Philipp und Hansjacob Stemmler wurden 1978 und 1986 als Söhne einer Kirchenmusikerfamilie geboren begannen ihre musikalische Ausbildung jeweils im Alter von sechs Jahren und haben sich dieser Instrumentalformation verschrieben. Ein Stipendium der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler hat jüngst die bisherige Karriere der Brüder gekrönt und ihnen den Weg auf die nationalen Kammermusikbühnen geebnet.
Das Hildesheimer Konzertprogramm der Staemmlers enthält nur Perlen der Kammermusikliteratur: Beethoven, Chopin, Debussy. Wenn Sie den weichen und vielfältigen Klang des Violoncellos, gepaart mit dem unendlich farbig anmutenden Klang des Flügels schätzen, sollten Sie den Konzerttermin vormerken und sich das Konzert von Peter-Philipp und Hansjacob nicht entgehen lassen.

Preise: EUR 9,-/8,-/5,-

Tickets

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Konzert in der Kammer
Sonntag, 27.02.2011, 17 Uhr
Saal der Handwerkskammer, Braunschweiger Str. 54

Trio „out of frame“
Dawid Jarzynski, Klarinette
Wieland Bachmann, Kontrabass
Andreas Hering, Klavier
Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler

„Europa im 19. Jahrhundert“
Giovanni Bottesini
Grand Duetto für Klarinette, Kontrabass und Klavier
Charles-Marie Widor
Introduction et Rondo B-Dur op. 72 für Klarinette und Klavier
Johannes Brahms
Sonate Nr. 1 für Violoncello und Klavier e-Moll op. 38
Frédéric Chopin
Walzer As-Dur op. 42 für Klavier solo
Nocturne Des-Dur op. 27 Nr. 2 für Klavier solo
Mikhail Glinka
Trio Pathétique d-Moll für Klarinette, Fagott und Klavier

Das Trio fällt aus dem Rahmen „out of frame“: Gewiss, nicht nur die Besetzung mit Klarinette, Kontrabass und Klavier ist unüblich. Auch die geografische Entfernung der Künstler, die sich in dieser Formation zusammengetan haben, ist immens: Rostock, Berlin, Zürich. Auch die Programmauswahl, mit der uns die drei Instrumentalisten der jüngsten Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler in das Europa des 19. Jahrhunderts zurück versetzen wollen, sprengt den Rahmen. Originalwerke gibt es in dieser Instrumentenkombination keine. Aber die drei preisgekrönten und -verwöhnten Künstler müssen nur ein klein wenig mogeln, um sich Glinkas „Trio Pathétique“ gefügig zu machen. Flugs wird dafür die Fagottstimme vom Kontrabass übernommen und schon funktioniert’s! Wir dürfen gespannt sein, wie die Finger über das Griffbrett des größten aller Streichinstrumente sausen werden…
 
Preise: EUR 9,-/8,-/5,-

Tickets

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Konzert in der Kammer
Sonntag, 29.05.2011, 17 Uhr
Saal der Handwerkskammer, Braunschweiger Str. 54

Trio Idamante
Markus Krusche, Klarinette
Daniel Mohrmann, Fagott
Andreas Hering, Klavier
Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler

„Gassenhauer“
Ludwig van Beethoven
Trio für Klarinette, Fagott (orig. Violoncello) und Klavier B-Dur op. 11
(“Gassenhauer-Trio”)
Carl Maria von Weber
Grand Duo Concertant für Klarinette und Klavier Es-Dur op. 48
Francis Poulenc
Sonata für Klarinette und Fagott
Max Reger
Auswahl aus: Aus meinem Tagebuch op. 82
Richard Strauss
Duett-Concertino für Klarinette, Fagott und Klavier

Darf Ilia Idamante, den Sohn des kretischen Feldherrn, als ihren Feind lieben? In Mozarts Oper “Idomeneo” erfahren Sie es. Und wir verraten Ihnen, dass dem Klarinettisten Markus Krusche diese Opernfigur bei der Namensgebung des im Rahmen der Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler entstandenen Trios Pate gestanden hat.

Auch Pianist Andreas Hering findet es ebenso reiz- wie sinnvoll, auf diese Weise eine Verbindung von Musik und Sprache zu manifestieren.

"Gassenhauer-Trio" wird das erste Werk dieses Konzertnachmittags allgemein genannt, nur nicht von Beethoven selbst. Angeblich soll er gar nicht gewusst haben, dass das Thema des Schlusssatzes eine zum Gassenhauer gewordene Melodie aus der komischen Oper "L'amor marinaro", zu deutsch "Der Corsar oder Die Liebe unter den Seeleuten" von Joseph Weigl war. Wie auch immer: alle Stücken dieses Nachmittags sind eingängig und auf ihre Weise charakteristisch.

Preise: EUR 9,-/8,-/5,-

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