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3. Ring-A-Konzert und freier Verkauf
Mittwoch, 07.12.2016, 20 Uhr
Stadttheater Hildesheim
MENDELSSOHN KAMMERORCHESTER
Leitung: Andreas Mitschke
Solist: Matthias Kirschnereit, Klavier

Corelli: Concerto grosso g-Moll op. 6 Nr. 8  “Fatto per la note di natale”
Mendelssohn Bartholdy: Sinfoniesatz c-Moll Nr. 14 (1824)
Mozart: Klavierkonzert A-Dur  KV 414
Bach: Klavierkonzert f-Moll BWV 1056
Grieg: Suite „Aus Holbergs Zeit” op. 40

Es weihnachtet beim Kulturring. Und das schon früh, einen Tag nach Nikolaus! Aber nicht nur: Zwar leitet das Mendelssohn Kammerorchester den Konzertabend im Hildesheimer Stadttheater mit einem Concerto grosso von Corelli ein, das weihnachtlicher nicht sein könnte, ist es doch „fatto per la notte di natale“ – „für die Weihnachtsnacht komponiert“ – aber die Leipziger haben nicht nur Weihnachtliches in ihrem musikalischen Reisegepäck.

Matthias Kirschnereit hat sich längst in die Belle Etage der Pianistenzunft gespielt. Allein seine inzwischen rund 25 CD-Einspielungen werden in schöner Regelmäßigkeit mit Lob überschüttet. Die Neue Zürcher Zeitung schrieb 2006 anlässlich der Neueinspielung sämtlicher Mozart-Konzerte: „Die Entdeckung des Mozartjahres heißt Matthias Kirschnereit.” Und seiner Schumann-Aufnahme „Scenen” attestierte das englische Fachmagazin „Gramophone” „Einfühlungsvermögen und Gedankenreichtum”. Der Pianist erhielt 2009 für die Weltersteinspielung von Mendelssohns 3. Klavierkonzert einen ECHO-Klassik.

Ob Konzertbesucher(in) oder Vertreter(in) der Presse, wer auch immer das Mendelssohn Kammerorchester Leipzig in den nunmehr 14 Jahren seines Bestehens erlebt hat, ist begeistert von dem Ausdruckswillen, der Homogenität und der überschwänglichen Musizierfreude. Bereits kurz nach der Gründung gastierte das Mendelssohn Kammerorchester Leipzig auf bedeutenden Festivals wie dem MDR Musiksommer, dem Leipziger Bachfest und den Mendelssohn-Festtagen in Leipzig. Es folgten Konzertreisen in die Schweiz, die Türkei und nach Spanien, Gastspiele in alle großen Konzertsäle Deutschlands wie die Kölner Philharmonie, die Philharmonie Essen, die Stuttgarter Liederhalle und die Tonhalle Düsseldorf sowie zum Rheingau Musikfestival und zu den Musikfestspielen Mecklenburg Vorpommern. Seit 2009 ist das Mendelssohn Kammerorchester Leipzig offizieller Partner der Mendelssohn Festtage in Leipzig und gab 2011 sein Debüt im großen Saal des Wiener Musikvereins.

Andreas Mitschke aus Leipzig studierte Musikwissenschaft, Kunstgeschichte und Kirchenmusik, bevor er sich auf das Dirigieren fokussierte. Erfahrungen sammelte er als Assistent des MDR-Kinderchores und stellvertretender Chordirektor des Suhler Knabenchores sowie der Singakademie Suhl. Wichtige Anregungen boten Kurse und Hospitationen bei Sir Roger Norrington, Thomas Hengelbrock, Simon Halsey und Ton Koopmann. 2007 gründete er das Ensemble „enchore leipzig” mit ehemaligen Sängerinnen des MDR-Kinderchores, mit dem er zu Wettbewerben und Konzerten im In- und Ausland auftritt. Mit ihnen errang er u. a. den 1. Platz beim Sächsischen Chorwettbewerb 2009. Zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen dokumentieren diese Arbeit.

Preise: € 34,-/31,-/28,-/23,-/19,-/15,-Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten;
40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose


Tickets

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4. Ring A-Konzert und freier Verkauf
Montag, 06.02.2017, 20 Uhr
Stadttheater Hildesheim
HAMBURGER CAMERATA
Solist: Jens Peter Maintz, Violoncello
Dirigent: Simon Gaudenz

"Griff nach den Sternen‎"
Pärt: Orient & Occident
Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129
Rameau: Entrée pour les Muses... aus "Les Boréades"
Logothetis: Polymeron
Mozart: Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 „Jupiter“

An diesem Abend greift der Kulturring nach den Sternen, aber nur im übertragenen Sinn. Wir wagen ein ganz besonderes Konzert, bei dem einiges anders sein wird, als Sie es kennen. Spannend wird es in jedem Fall, das können wir Ihnen schon heute versprechen. Doch der Reihe nach: Schumanns „Cellokonzert“ erleben Sie ebenso gewohnt wie etwa Mozarts „Jupiter-Sinfonie“ oder das „Entree pour les Muses“ des französischen Barockkomponisten Rameau. Das war’s dann aber auch schon. „Polymeron“ ist ein Werk in grafischer Notation. Beim Kulturring können Sie diese Musik nicht nur hören, sondern - auf die Rückwand projiziert - auf einer riesigen Leinwand verfolgen! Dort wird auch der Dirigent positioniert sein und die Musiker der Hamburger Camerata leiten. Sie werden also mitten hinein genommen in das musikalische Geschehen – wenn das nicht spannend ist?!

Seit der Saison 2012/13 ist Simon Gaudenz Chefdirigent der 1986 gegründeten Hamburger Camerata. 2009 gewann Gaudenz mit dem Deutschen Dirigentenpreis die höchstdotierte Auszeichnung für Dirigenten in Europa. Die Hamburger Camerata nahm an zahlreichen Musikfestivals teil, so am Schleswig-Holstein Musik Festival, an den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, am MDR Musiksommer, am Festival Weimarer Klassik und am Usedomer Musikfestival. Zudem gastierte das Orchester auf Konzertreisen u. a. in der Schweiz, in Spanien, Frankreich, Polen und Finnland. Neben der Konzertreihe in der Laeiszhalle Hamburg bestreitet das Orchester jährlich ca. 50 weitere Konzerte in Deutschland.

Für Hildesheim haben die Hamburger sich der Mitwirkung von Jens Peter Maintz als Solist versichert. Er gewann1994 den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München, war erster Solo-Cellist des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin und unterrichtet seit 2004 als Professor für Violoncello an der Universität der Künste Berlin.
Maintz musiziert weltweit mit renommierten Orchestern und Kammermusikpartnern. Seit 2006 hat er auch die Solostelle des Lucerne Festival Orchestra inne.

Preise: € 34,-/31,-/28,-/23,-/19,-/15,-Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten;
40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose

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5. Ring A-Konzert und freier Verkauf
Samstag, 18.03.2017, 20 Uhr
Stadttheater Hildesheim
DUO ANNA CAREWE & OLI BOTT

"Zeitreisen": Cello meets Vibraphone - Classical meets Jazz: Mit Cello und Vibraphon auf einer Zeitreise von Alter Musik bis Neuer Musik mit Ausflügen zu Jazz und Improvisationen. Kompositionen von Ciconia, Ortiz, Bach, Vivaldi, Grieg, Satie, Britten, Ellington und Piazzolla.

Begeben Sie sich heute mit Anna Carewe und Oli Bott auf eine musikalische Zeitreise. Unter dem Titel „Cello meets Vibraphone - Classical meets Jazz“ spielen Anna und Oli für Sie auf Violoncello und Vibraphone Alte bis Neue Musik, nehmen Sie zu Jazz-Ausflügen mit und improvisieren für Sie.

Das ist nicht nur lehrreich und spannend, sondern kommt auch höchst unterhaltsam und heiter daher. Die englische Cellistin Anna Carewe und der Berliner Vibraphonist und Komponist Oli Bott spielen Musik ohne Grenzen. In Kompositionen von Ciconia, Ortiz, Bach, Vivaldi, Grieg, Satie, Britten, Ellington und Piazzolla lassen sie die Grenzen zwischen den Genres und Epochen verschwinden und verführen ihr Publikum, neue Klänge zu genießen und bekannte Klänge neu zu erfahren.

Die Kölnische Rundschau schrieb: „Müheloser Sprung über die Jahrhunderte: die Kombination aus Vibes und Cello harmonierte ausgezeichnet.“ Springen auch Sie also zumindest musikalisch mühelos durch die Jahrhunderte – der Kulturring stellt Sie auf den richtigen Startblock!

Preise: € 34,-/31,-/28,-/23,-/19,-/15,-Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten;
40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose

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6. Ring A-Konzert
und freier Verkauf
Donnerstag, 06.04.2017, 20 Uhr
Stadttheater Hildesheim
FREIBURGER BAROCKORCHESTER
Leitung und Violine: Gottfried von der Goltz

„Don Juan“
Mozart: Haffner-Serenade D-Dur KV 250
Boccherini: Sinfonie d-Moll op. 12, 4 'La casa del Diavolo'
Gluck: Ballettmusik „Don Juan ou le festin de Pierre“

Mozarts Haffner-Serenade ist eigentlich ein heiteres Stück, komponiert für eine Hochzeit. Doch es gibt darin einen Satz, nämlich das erste Menuett, der in Mozarts „tragischer Tonart“ g-Moll steht und in dem sich ein Tonfall ankündigt, den etwas später der Steinerne Gast im Don Giovanni intonieren wird. Ein vorauseilender Schatten des Don Juan? Dieser legt sich über die Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts, wie Boccherinis d-Moll Sinfonie und Glucks Ballettmusik beweisen. 1771 schrieb Boccherini seine Sinfonie am Hof von Madrid. Ihr Titel „La casa del Diavolo“ (Das Haus des Teufels) stimmt auf die Höllenfahrt des mordenden Frauenverführers am Ende ein. Die Musik zu dieser Höllenfahrt klingt ihrerseits dem Don- Juan-Ballett von Gluck, Boccherinis väterlichem Freund in Wien, zum Verwechseln ähnlich. Beides wiederum scheint auch Mozart nicht unbekannt gewesen zu sein, als er die aufgewühlte Szene der Höllenfahrt für seinen Don Giovanni (1787) in Musik setzte.

Zum wiederholten Mal ist es uns gelungen, das renommierte Freiburger Barockorchester nach Hildesheim einzuladen. Es beschränkt sich schon seit längerem nicht mehr ausschließlich auf die Barockmusik, sondern begibt sich zu Ausflügen in die Klassik bis in die frühe Romantik. Wenn solche hochkarätigen Künstler kommen, bleibt uns als Veranstalter zu erwarten, dass kein Konzertstuhl frei bleiben möge!

Preise: € 34,-/31,-/28,-/23,-/19,-/15,-Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten;
40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose


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7. Ring A-Konzert und freier Verkauf
Samstag, 20.05.2017, 20 Uhr
Stadttheater Hildesheim
TfN-PHILHARMONIE
LÜNEBURGER SYMPHONIKER
Dirigent:  Werner Seitzer
Solisten:  Chris Lysack, Tenor
Timothy Sharp, Bariton

„Bekenntnis-Werke“
Wagner: Karfreitagszauber aus „Parsifal“    
Pfitzner: Drei Vorspiele zur Oper „Palestrina“
Mahler: Das Lied von der Erde

Weil er der ominösen ‚Neun’, die für einen Symphoniker nach Beethoven und Bruckner das Ende zu bedeuten schien, ausweichen wollte, schaltete Gustav Mahler nach seiner „Achten“ ein Werk zwischen den Gattungen ein:  Halb Lieder-Zyklus, halb Symphonie, bezeichnete er es in einem Brief an Bruno Walter, der dieses späte Opus posthum zur Uraufführung bringen sollte, als „wohl das Persönlichste, was ich bis jetzt gemacht habe“.

Auch in den beiden Werken der ersten Programmhälfte haben beide Komponisten „Persönlichstes“ niedergelegt. Richard Wagner, der in seinem gesamten musikdramatischen Schaffen mit dem Begriff der „Erlösung“ gerungen hatte, ließ am Ende in seinem Bühnenweihfestspiel Erlöser und Erlösten miteinander identisch werden.

Und Hans Pfitzner, dessen „Palestrina“ vor genau 100 Jahren uraufgeführt wurde, schuf in seinem Titelhelden das heimliche Selbstbildnis eines schöpferischen Geistes „am Ende einer großen Zeit“.

€ 27,-/24,-/20,50/16,50/13,-/10,-
Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Erwerbslose und Schwerbehinderte

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8. Ring A-Konzert und freier Verkauf

Dienstag, 06.06.2017, 20 Uhr
Stadttheater Hildesheim
PHILHARMONIE SÜDWESTFALEN
Dirigent: Charles Olivieri-Munroe
Solist: Arkady Shilkloper, Alphorn

Dvorák: Scherzo Capriccioso
Schnyder: Alphorn Concerto
Tschaikowsky: Orchestersuite Nr. 3

Wir sind ziemlich sicher: Mit diesem Konzert präsentiert Ihnen der Kulturring eine absolute Hildesheim-Premiere, denn wir wissen von keinem Konzert, bei dem je ein Alphorn in Hildesheim solistisch zu hören war.

Und genauso außergewöhnlich wie das Instrument in einem Konzertsaal ist auch der Solist:
Arkady Shilkloper ist ein russischer Jazzmusiker, der sich auf das Spiel von Waldhorn, Flügelhorn, Alphorn und andere Instrumente kapriziert hat. Der gebürtige Moskauer begann bereits mit sechs Jahren, Alphorn zu spielen. Parallel zu seinem Musikstudium am Moskauer Gnessin-Institut startete er seine Karriere im Orchester des Bolschoi-Theaters, begann aber auch schon mit ersten Jazzaktivitäten. Seine Kontrolle des Alphorns und seine Kreativität als Bläser haben einen neuen Standard gesetzt.

Schnyders „Alphorn Concerto“ ist ein Auftragswerk des Menuhin Festivals in Gstaad im Jahr 2004, dessen Uraufführung Shilkloper bereits besorgte. Ein Jahr später und noch einmal  2010 trat er als Solist desselben Werkes im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado auf.
Die Philharmonie Südwestfalen, eines der drei Landesorchester Nordrhein-Westfalens lässt uns eingangs mit Dvorák beherzt scherzen und beschließt nicht nur den Abend, sondern die gesamte Kulturring-Saison beschwingt heiter mit der dritten Orchestersuite Tschaikowskys.

Preise: € 34,-/31,-/28,-/23,-/19,-/15,-Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten;
40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose

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