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6. Ring A-Konzert
und freier Verkauf
Donnerstag, 06.04.2017, 20 Uhr
Stadttheater Hildesheim
FREIBURGER BAROCKORCHESTER
Leitung und Violine: Gottfried von der Goltz

„Don Juan“
Mozart: Haffner-Serenade D-Dur KV 250
Boccherini: Sinfonie d-Moll op. 12, 4 'La casa del Diavolo'
Gluck: Ballettmusik „Don Juan ou le festin de Pierre“

Mozarts Haffner-Serenade ist eigentlich ein heiteres Stück, komponiert für eine Hochzeit. Doch es gibt darin einen Satz, nämlich das erste Menuett, der in Mozarts „tragischer Tonart“ g-Moll steht und in dem sich ein Tonfall ankündigt, den etwas später der Steinerne Gast im Don Giovanni intonieren wird. Ein vorauseilender Schatten des Don Juan? Dieser legt sich über die Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts, wie Boccherinis d-Moll Sinfonie und Glucks Ballettmusik beweisen. 1771 schrieb Boccherini seine Sinfonie am Hof von Madrid. Ihr Titel „La casa del Diavolo“ (Das Haus des Teufels) stimmt auf die Höllenfahrt des mordenden Frauenverführers am Ende ein. Die Musik zu dieser Höllenfahrt klingt ihrerseits dem Don- Juan-Ballett von Gluck, Boccherinis väterlichem Freund in Wien, zum Verwechseln ähnlich. Beides wiederum scheint auch Mozart nicht unbekannt gewesen zu sein, als er die aufgewühlte Szene der Höllenfahrt für seinen Don Giovanni (1787) in Musik setzte.

Zum wiederholten Mal ist es uns gelungen, das renommierte Freiburger Barockorchester nach Hildesheim einzuladen. Es beschränkt sich schon seit längerem nicht mehr ausschließlich auf die Barockmusik, sondern begibt sich zu Ausflügen in die Klassik bis in die frühe Romantik. Wenn solche hochkarätigen Künstler kommen, bleibt uns als Veranstalter zu erwarten, dass kein Konzertstuhl frei bleiben möge!

Preise: € 34,-/31,-/28,-/23,-/19,-/15,-Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten;
40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose


Tickets

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7. Ring A-Konzert und freier Verkauf
Samstag, 20.05.2017, 20 Uhr
Stadttheater Hildesheim
TfN-PHILHARMONIE
LÜNEBURGER SYMPHONIKER
Dirigent:  Werner Seitzer
Solisten:  Chris Lysack, Tenor
Timothy Sharp, Bariton

„Bekenntnis-Werke“
Wagner: Karfreitagszauber aus „Parsifal“    
Pfitzner: Drei Vorspiele zur Oper „Palestrina“
Mahler: Das Lied von der Erde

Weil er der ominösen ‚Neun’, die für einen Symphoniker nach Beethoven und Bruckner das Ende zu bedeuten schien, ausweichen wollte, schaltete Gustav Mahler nach seiner „Achten“ ein Werk zwischen den Gattungen ein:  Halb Lieder-Zyklus, halb Symphonie, bezeichnete er es in einem Brief an Bruno Walter, der dieses späte Opus posthum zur Uraufführung bringen sollte, als „wohl das Persönlichste, was ich bis jetzt gemacht habe“.

Auch in den beiden Werken der ersten Programmhälfte haben beide Komponisten „Persönlichstes“ niedergelegt. Richard Wagner, der in seinem gesamten musikdramatischen Schaffen mit dem Begriff der „Erlösung“ gerungen hatte, ließ am Ende in seinem Bühnenweihfestspiel Erlöser und Erlösten miteinander identisch werden.

Und Hans Pfitzner, dessen „Palestrina“ vor genau 100 Jahren uraufgeführt wurde, schuf in seinem Titelhelden das heimliche Selbstbildnis eines schöpferischen Geistes „am Ende einer großen Zeit“.

€ 27,-/24,-/20,50/16,50/13,-/10,-
Ermäßigungen für Schüler, Studenten, Erwerbslose und Schwerbehinderte

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8. Ring A-Konzert und freier Verkauf

Dienstag, 06.06.2017, 20 Uhr
Stadttheater Hildesheim
PHILHARMONIE SÜDWESTFALEN
Dirigent: Charles Olivieri-Munroe
Solist: Arkady Shilkloper, Alphorn

Dvorák: Scherzo Capriccioso
Schnyder: Alphorn Concerto
Tschaikowsky: Orchestersuite Nr. 3

Wir sind ziemlich sicher: Mit diesem Konzert präsentiert Ihnen der Kulturring eine absolute Hildesheim-Premiere, denn wir wissen von keinem Konzert, bei dem je ein Alphorn in Hildesheim solistisch zu hören war.

Und genauso außergewöhnlich wie das Instrument in einem Konzertsaal ist auch der Solist:
Arkady Shilkloper ist ein russischer Jazzmusiker, der sich auf das Spiel von Waldhorn, Flügelhorn, Alphorn und andere Instrumente kapriziert hat. Der gebürtige Moskauer begann bereits mit sechs Jahren, Alphorn zu spielen. Parallel zu seinem Musikstudium am Moskauer Gnessin-Institut startete er seine Karriere im Orchester des Bolschoi-Theaters, begann aber auch schon mit ersten Jazzaktivitäten. Seine Kontrolle des Alphorns und seine Kreativität als Bläser haben einen neuen Standard gesetzt.

Schnyders „Alphorn Concerto“ ist ein Auftragswerk des Menuhin Festivals in Gstaad im Jahr 2004, dessen Uraufführung Shilkloper bereits besorgte. Ein Jahr später und noch einmal  2010 trat er als Solist desselben Werkes im US-amerikanischen Bundesstaat Colorado auf.
Die Philharmonie Südwestfalen, eines der drei Landesorchester Nordrhein-Westfalens lässt uns eingangs mit Dvorák beherzt scherzen und beschließt nicht nur den Abend, sondern die gesamte Kulturring-Saison beschwingt heiter mit der dritten Orchestersuite Tschaikowskys.

Preise: € 34,-/31,-/28,-/23,-/19,-/15,-Ermäßigung für Mitglieder; 50% Ermäßigung für Schüler und Studenten;
40% Ermäßigung für Schwerbehinderte und Erwerbslose

Tickets